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Sehenswürdigkeiten auf Lanzarote

Lanzarote - bizarre Natur und moderne Baukunst


Weite Ebenen, die Bergregion mit dem "Tal der tausend Palmen", klippenreiche Küsten (Los Hervidores) mit immer wieder vereinzelt auftretenden kleinen Strandbuchten sowie den kilometerlangen Sandstränden (zum Beispiel den bekannten Playas de Papagayo) sorgen für eine abwechslungsreiche Landschaft.
Keine andere Kanarische Insel ist derart vom Vulkanismus geprägt; seit den letzten Vulkanausbrüchen im 18. und 19. Jahrhundert sind rund 20 % der gesamten Inselfläche mit Lavastein bedeckt.

Heute steht dieses Gebiet als Parque Nacional de Timanfaya unter Naturschutz und gilt als das touristische Aushängeschild von Lanzarote.

Das eigentliche Kerngebiet ist nur zu bestimmten -ffnungszeiten und nicht für Privatautos zugänglich. Im Eintrittspreis ist jedoch eine ca. 30 minütige Bustour zu den wichtigsten Natursehenswürdigkeiten inbegriffen. Ferner lässt sich das Areal auf dem Dromedar oder auch auf einer geführten Wanderung entlang der zum Nationalpark gehörenden Küste erkunden.

Am Rande des Timanfaya-Nationalparks befindet sich das berühmte, landschaftlich einmalige Weinanbaugebiet von Lanzarote, welches sogar vom Metropolitan Museum of Modern Art in New York als "Ingenieursleistung ohne Ingenieure" ausgezeichnet wurde: In kreisförmigen Vertiefungen mit niedrigen halbkreisförmigen Steinmauern als Windschutz wachsen im Kontrast zur dunkelgrauen Lavaasche grüne Weinreben.
Kein anderer hat die Insel jedoch mehr geprägt als César Manrique. Der gelernte Bauingenieur, der sich selbst als Maler sah, versuchte den für Lanzarote wirtschaftlich notwendigen Tourismus in die Landschaft der Insel zu integrieren.

Beispielsweise baute er 1968 in ein Lavafeld sein Wohnhaus - seit 1992 als Fundación César Manrique mit Museum öffentlich zugänglich - und funktionierte dabei unterirdische, vulkanisch entstandene Hohlräume (so genannte Blasen) zu Wohnräumen um.

Die Jameos del Agua, ein im Nordosten der Insel durch Vulkanausbruch entstandenes unterirdisches mehrere Kilometer langes Lavatunnelsystem, zu dem auch die täglich im Rahmen einer Führung zu besichtigende Cueva de los Verdes gehört, wurde von Manrique durch eine kleine Gartenlage mit gekalktem Pool sowie einem idyllischen Café am unterirdischen "Höhlensee" und Museum wunderschön ergänzt.

Der mit etwa 10 000 Pflanzen, darunter 1420 verschiedene Kakteenarten, weitläufig angelegte Jardín de Cactus war das letzte großes Projekt von Manrique, der am 25. September 1992 bei einem Autounfall ums Leben kam.


Mehr Infos zu den Sehenswürdigkeiten

Lanzarote Höhlen auf Lanzarote
Lanzarote Monumento al Campesino
Lanzarote Höhle Cueva de los Verdes
Lanzarote Jameos del Agua

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Sophia, 5.02.10
Auf keinen Fall die Cueva de Los Verde und Jameos del Agua Höhlensysteme verpassen. So etwas habe ich noch nie im Leben gesehen! Großartig und abenteuerlich. Ich finde den Eintrittspreis von 8 € (wenn ich mich recht erinnere) wirklich angemessen für das was einem hier geboten wird.

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