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Parque National de Timanfaya auf Lanzarote

Der Nationalpark auf der Insel Lanzarote

Der Nationalpark Timanfaya - Montañas de Fuego (Feuerberge) gehört zur Gemeinde von Yaiza.

Timanfaya-nationalpark, LanzaroteAn einem Abend im September 1730 ging die Welt unter – so jedenfalls muss es sich angefühlt und gehört haben für die Menschen auf Lanzarote. Die Erde öffnete sich und spie Feuer, meterhoch. Herunter kam glühende Lava.

Diese gigantische Eruption hielt ganze 6 Jahre an und verschlang über ein Viertel der Insel, darunter viele Dörfer und Bauernhöfe. Es muss ein faszinierend schrecklicher Anblick gewesen sein.

Zurück blieb ein riesengroßes Lavameer und mehr als 30 große Krater – eine wahre Mondlandschaft.
Der Gemeindepfarrer Curbelo von Yaiza hat dieses Ereignis in einer Chronik festgehalten.

Dank ihm weiß man – der Ausbruch dauerte, mit kurzen Ruhephasen, vom 1. September 1730 bis zum 16. April 1736.

Kamele, LanzaroteEins der verschütteten Dörfer hatte den Namen Timanfaya. Diesen Namen hat man für den 1974 gegründeten Nationalpark gewählt.

Hier stehen die Feuerberge, hier gibt es die bis ans Meer reichenden erkalteten Lavaströme – sie machen den Eindruck, als würden sie noch fließen.

Über 50 km² beträgt die Fläche des Parks. Sie sollten sich den Anblick nicht entgehen lassen.

Auch wenn eigentlich die ganze Insel durch Vulkane geprägt ist, überall schwarze Lavafelder zu sehen sind und die darin stehenden weißen Häuser einen faszinierenden und fast mystischen Anblick bieten, so kann man doch im Parque National de Timanfaya am eindrucksvollsten nachempfinden, was hier passiert sein muss.

Die riesigen bizarren Formen der großen Krater, die unzähligen kleinen Vulkane und die fragmentartigen Gestalten in den Lavafeldern lassen uns glauben in einer anderen Welt zu sein.

Timanfaya Vulkanlandschaft, LanzaroteUnglaublicherweise gibt es hier auch eine gewisse Vegetation. So wächst unter anderem Juncus acutus – eine Binse – hier. Über 200 unterschiedliche Arten sind bereits erfasst. Sie schimmern in verschiedenen Farben und geben dem ganzen ein fast märchenhaftes Flair.

Im Zentrum des Parks – Islote de Hilario – gibt es neben dem losen Vulkangestein ein futuristisches Restaurant mit dem passenden Namen El Diablo. Gekocht wird hier mit dem immer noch ausströmenden heißen Gasen des Vulkans.

Man kann also davon ausgehen, dass sich in nicht allzu großer Tiefe immer noch glühende Magmamassen befinden. Die Temperaturen reichen von 100 o C in ca. 1 m Tiefe bis 400 o C in nur 10 m Tiefe.

Es gibt zwei Möglichkeiten den Park zu erkunden.

Vulkane, LanzaroteZum einen eine geführte Wanderung und zum anderen eine Busfahrt durch den Park, auch mit Führung.

Beides ist atemberaubend und wer nicht gut zu Fuß ist, kann sich getrost für die Fahrt entscheiden. Sie verpassen auch dann nichts.

Die Ruta de los Volcanes ist rund 14 km lang und führt zu den beeindruckensten Stellen und verborgenen Winkeln des Parks. Selbst eine Lavagrotte wird befahren. Konzipiert hat sie der Künstler Jesús Soto.
Die Tour durch den Park wird untermalt durch alte aber gute Tonbandaufnahmen vom Augenzeugen Pfarrer Andrés Lorenzo Curbelo von Yaiza.

Wenn Sie Ihren Urlaub auf Lanzarote verbringen, lassen Sie sich dieses Erlebnis nicht entgehen.

So etwas erleben Sie nicht überall – Sie werden begeistert sein.
Mehr Infos über den Timanfaya Nationalpark

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Meinungen über den Timanfaya Nationalpark auf Lanzarote:

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Resi, 5.02.10
Man sollte sich unbedingt den Ofen/Grill des Restaurants im Nationalpark ansehen, denn der funktioniert ausschliesslich mit Erdwärme, man könnte auch Vulkanwärme sagen. Hab kein gegrilltes Huhn gekostet, was dort angeboten wurde, weil wir leider schon vorher gegessen hatten, aber es hat sooo gut ausgesehen und gerochen.

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